The Tour 2022 (X): Stonehenge and Salisbury

#stonehenge
Unexpected Dimensions

Da stehen also Steine rum und alle pilgern hin. Unser erster Gedanke: „Das habe ich mir größer vorgestellt.“ Verglichen mit anderen Steinkreisen, die mir in Schweden oder auch in der Bretagne begegnet sind, ist Stonehenge lächerlich klein. Zumindest in den ersten Minuten.

Our expectation was about something… bigger. More huge, more impressive. Wider, at least. I have seen other stone circles and this, well… Shortly we wonder if we are at the right spot, given the less-than-expected size of the stone ring and the limited number of tourists.

Getting there

Der Besucherpfad, der um die Megalithen herumführt, ist geschickt angelegt: je weiter wir dem Pfad folgen, je mehr sich die Perspektive ändert und die Entfernung zunimmt, umso eindrucksvoller wird es.

We follow the visitors’ path and, little by little, fascination enfolds. Slight changes in perspective, a bit more of a distance and a better view on the horizontal lintel stones – it finally gets us.

Mir ist egal, ob die Steine einst ganz anders standen. Oder wie sie überhaupt errichtet werden konnten. Auch die Frage nach Zweck oder Nutzung, nach religiöser Bedeutung und nach Außerirdischen ist jenseits dessen, was den Ort ausmacht. Mir geht es, wie bereits an Cape Cornwall und Tintagel: Ich könnte ewig hier bleiben und es würde sich gut anfühlen. Einfach hier sein ist in Ordnung, ohne dass es Action braucht oder irgendein Entertainment. Und falls doch jemand immun gegen die kraftvolle Energie ist, kommen ab dem späten Vormittag genug Touristen mit allerlei Eigenheiten, das dürfte ausreichend unterhaltsam sein.

One of the best Perspectives

Any debate of how the stones have been originally arranged, how and why it has been constructed or for which purpose, it is all irrelevant. This site, similar to the sensation at Cape Cornwall and Tintagel, comes with a vague, yet powerful energy. No need for action or entertainment, just being here is fine. And ever will be.

However, if anyone happens to be immune to the special atmosphere, they may wait until tourist density increases significantly – then, of course, there will be enough entertainment, watching the attitude of others.

Melly und ich sind rundum zufrieden mit unserem Timing. Wir legen einen Zwischenstopp am Besucherzentrum ein, damit ich im dortigen W-LAN mal eben den nächsten Job klarmachen kann. Um uns herum sind plötzlich Horden von Menschen, überall Warteschlangen und jeder steht irgendwem auf den Füßen herum. Zeit zum Aufbruch mit dem Ziel, Hector am Park & Ride Parkplatz von Salisbury abzustellen.

Melly and me, we are extremely happy with our timing. When pausing at the visitor centre, we are overwhelmed by the masses of people that pop up everywhere. Time for a bit of WIFI (job application as part of my travel life) before it is best to leave this place behind. Hector detected park & ride signposts along the way, and we are keen to see what Salisbury is about.

Quenns of the Stonehenge

An einem der Kreisel von Salisbury biegen wir falsch ab und parken versehentlich 100m hinter der berühmten Kathedrale. Nun, da Hector schon mal steht, belassen wir es dabei und machen uns auf den Weg zum höchsten Kirchturm des Landes.

One of the roundabouts throws us into a road towards Salisbury centre with a parking lane and just the right spot for slim Hector. Google maps says that we are only 100m away from England’s highest spire and the huge cathedral, so no complaints about missed turns.

Lovely Salisbury

Egal wie schön die Gegend ist, es gilt einmal mehr: Haben wir uns größer vorgestellt. Zumindest die Kathedrale.

Despite the inviting charm of the alley, we stumble once more about our expectation: Shouldn’t the cathedral be taller?

First glance – smaller than expected…

Einige Schritte später wird klar: DAS hier ist die Kathedrale in all ihrer Pracht.

A few footsteps ahead, we get it: THIS is the Salisbury Cathedral. And it is stunning beautiful.

but then: Salisbury Cathedral

Umgeben von einem Park steht hier das Musterbeispiel aller frühenglischen Gotik-Bauten. Die Architektur ist beeindruckend, das Licht und die Farben sind fantastisch. Im Inneren gibt es so viel zu entdecken, als würde man fünf Kirchen auf einmal besichtigen. Eine der ältesten, mechanischen Uhren der Welt. Ein schwarzes Taufbecken, in dessen Wasserfläche sich die Lichtfenster spiegeln. Verschiedene Materialien in den unterschiedlichen Bereichen, so dass sich immer wieder andere Farben und unterschiedliche Lichtstimmungen ergeben. Ehrwürdige Gräber mit hingebungsvoll gestalteten Skulpturen darauf. Und vieles mehr…

The cathedral is definitely worth the entrance fee and a good hour of precious holiday time. Great architecture (Early English Gothic), fantastic light, beauty all around – overwhelming. The Cathedral Church of the Blessed Virgin Mary (= official name) is one of the most beautiful, inviting and interesting churches I have ever seen.

#salisburycathedral
Impressive Front
All about Perfect Proportions
Dead, but Peaceful
The Font

Es ist eine der schönsten Kirchen, die ich je gesehen habe. Der Gesamteindruck geht weit über die Summe der Komponenten hinaus: Die beeindruckende Schönheit des Gebäudes reicht nicht aus, um auch nur ansatzweise zu erklären, warum ich regelrecht ergriffen bin. Es ist ein Zusammenspiel aus Menschen (Danke an die freundliche Nonne und ihre Erläuterungen), aus Licht, und aus der Wirkung des gesamten Ortes.

Vermutlich bin ich nach all den Wochen Bretagne und Südengland hoffnungslos esoterisch geworden…

Once more, it feels like being in the centre of an energy field. Later today, when the yoga lady in one of the cute shops tells us about the special spirit of Salisbury, I totally agree with her. Guess the weeks in Britanny and Southern England have turned me into some eccentric, esoteric lady.

Der restliche Nachmittag ist Genuss-Tag. Melly entdeckt lässige Yoga-Klamotten in einem hübschen kleinen Shop, dessen Besitzerin uns zu einem versteckt gelegenen Hinterhof mit reizendem kleinen Café lotst. Salisbury erweist sich als lebendiges, wunderschönes Städtchen, das es mit den Park-Knöllchen zum Glück nicht allzu genau nimmt.

The rest of the afternoon is as pleasant as can be. Melly finds wonderful yoga clothing in a neat little shop, from there we follow the owner’s recommendation to a hidden backyard-café and in between, we promenade the streets of Salisbury.

Delightful: The Yard

The Tour 2022 (W): The New Forest

#newforest

New Forest. Ich hatte mir Wälder in dunkelgrün mit viel Regen vorgestellt. Und Wanderungen, die sich endlos über matschige Forstwege erstrecken. Gelegentlich von Ferne den Blick auf ein grasendes Zwergpony. Und einen Campingplatz mit sumpfiger Wiese und schimmeligen Duschvorhängen.

This is the reality check for the New Forest. My expectations are: dark and rainy, muddy outworn campsites and endless hikes deep in the middle of nowhere. With shy Shetland ponies visible in the distance every now and then.

Red Shoot Camping Park with Melly and Hector

Tatsächlich ist der New Forest eine Oase aus Licht und Ruhe. Im Vorfeld hatte ich zum Red Shoot Camping Park vorgemerkt: „Sieht nett aus, Nähe Ringwood“. Hector hat schließlich Gäste an Bord und die sollen sich wohlfühlen.

In fact, the New Forest is light-flooded, calm and inviting. The same is true for the Red Shoot Camping Park, almost exaggerated nice. No complaints, though – especially with camping newbies on board, Hector is happy to present our travel spirit in the most decent way.

Hiking the New Forest

Die Wanderwege sind sämtlich als Rundwege von ausgewiesenen Parkplätzen angelegt. Wer echte Wanderungen oder gar Bergtouren gewohnt ist, muss die Entfernungen hier neu kalibrieren: die längst Wanderung hat eine Länge von 2,5 km. Meine Wandersachen trage ich vor allem, weil ich sie dabei habe.

All hiking paths start and end at parking spots spread over the forest. They are rather nice promenades than tough hikes, with 2,5 km marking the maximum distance. Anyway, combining two or more pathways leads to adequate movement for young ladies.

Die Wege durch den Wald sind traumhaft schön. Unspektakulär, aber irgendwie zauberhaft. Niemand wäre ernsthaft überrascht, wenn kleine Elfen in den Sonnenstrahlen herumschweben. Aufregender sind die größeren Tiere: Die Ponys sind gar nicht mal so klein, vor allem aber sind sie stur und haben von Linksverkehr keine Ahnung.

The paths through the New Forest are lovely and nobody would act surprised with some elves flying around.  More of an adventure are the solid animals. Showing up with a serious size, the local ponies are incredibly stubborn and fundamentally ignore traffic rules.

The legendary New Forest Ponies

Wir sehen uns Lyndhurst an und erholen uns im schattigen Garten des Crown Manor Hotels von den Wanderungen. Die Ortschaft passt in die Gegend: wenig aufregend, aber sehr hübsch.

Lyndhurst, New Forest

Next stop is Lyndhurst where we get some sandwiches in the backyard of the Crown Manor Hotel. It seems like anything in the New Forest comes with a decent charm, covering any lack of excitement.

Crown Manor Hotel

Am Abend entdecken wir das Pub für uns. Das Red Shoot Pub mit einer großen Auswahl an glutenfreier Hausmannskost und an Moriskentänzern. Als Freiwillige gesucht werden, die eine Runde mittanzen, beschließe ich: das hier erlebe ich nur einmal und nur heute – also bin ich dabei!

English Morris Dance

The Red Shoot Pub just in front of our campsite offers an impressive choice of gluten-free food and a group of Morris dancers. It is far from being acrobatic, yet everybody has fun. When they ask for guests to join, I consider: this is something I will probably never see or do again – so yes, here I am!

Weil der Platz so schön, das Pub so gut und das Wetter so sommerlich ist, beschließen wir, hier für drei Nächte zu bleiben.

Life is good on this beautiful campsite, with the pub and the surrounding and endless summer all around. We decide to stay here for a total of three nights, taking into account that tourist hot spots like Stonehenge or Salisbury are easily within reach.

Wonderful Stay

Bevor wir (thematisch) den New Forest verlassen gibt es aber noch Beaulieu. Das “Museum” mit einer Art Ausflugs-Freizeit-Park und das echte alte Dorf dazu.

Still, the New Forest offers more than a campsite, a pub and a handful of trees. Beaulieu consists of a small, old village – and a huge tourist park. Hard to define what it is, given the variety of attractions.

Es gibt ein Automuseum, einen historischen Bus als Transportmittel, Ruinen eines Klosters, ein adeliges Herrenhaus, eine kleine Kunstsammlung, eine Gartenlandschaft, Spazierwege, einen See, eine Schwebebahn (außer Betrieb), eine Cafeteria, eine Renn-/Auto-Teststrecke und eine Halle für TV-Aufzeichnungen von „Top Gear“.

Convent Leftovers

The harder I try to find the core business, the less I can grasp it. A car museum, historical bus transportation, ruins of a former convent, the palace house, a small collection of Russian art, fancy gardens, promenades, a lake, a monorail train (out of order), a cafeteria, a car race/test circuit and leftovers from the TV show “Top Gear”.

Zunächst kann ich mich nicht entscheiden, ob ich dieses Ziel ebenso lohnenswert finde wie die bisherigen Perlen, die Melly in unsere Urlaubswoche geworfen hat. Andererseits ist es auf eine ganz reizende Art skurril, wie eine seltsam gemischte Hunderasse, die man einfach gern haben muss.

Palace House
Fauna meets Flora

I am not convinced of this being as great as all other ideas from Melly’s holiday checklist. Yet, little by little, the strangeness and the effort they make with this place sort of gets me. The only remaining objection is about missing signposts to the “real” village.

Kurz bevor mein Hunger zu richtig schlechter Laune führen kann finden wir einen Fußweg zum Dorf mit seinen Restaurants, Pubs und Cafés. Und, zur Abwechslung, mit wenig Ponys aber jeder Menge wilder Esel.

Finally, we find a nice path to Beaulieu (the village) with restaurants, pubs and cafés. And, for a change, with wild donkeys.

Beaulieu, Village

Der New Forest ist ein bisschen wie Indien, nur mit Ponys und Eseln. Sie treiben sich herum, wo sie wollen, und wagen sich auch in Geschäfte und Pubs hinein.

No Donkeys allowed unless accompanied by a Sheep.

The New Forest is a bit like India, just with ponies and donkeys instead of cows. The donkeys are the most intrusive of all, trying to swipe some food from our table.

Uninvited Guests (the grey ones)

Hector gewöhnt sich daran, dass ständig irgendwelche Vierbeiner mit ihm kuscheln wollen. Um einen Rest Würde zu bewahren, schließen wir gelegentlich die Fenster und setzen unsere Safari gelassen fort.

Hector gets accustomed to the cuddling animals around. We try to keep up with a bit of dignity and tend to close the windows when a flock of wild beasts comes too little too close during our safari days.

The Tour 2022 (V): Bournemouth

Welcome to Bournemouth

Später am Tag werde ich überlegen, ob ich mit spontanen Ukulele-Konzerten etwas Reisegeld verdienen könnte… Zunächst gilt es jedoch, den Weg nach Bournemouth zu finden und dort die Stärke eines Montag Morgens auszuspielen: Wir parken Hector wenige Schritte oberhalb des Strandes (schattig und kostenfrei) und sind gespannt, was die Stadt bietet.

Another one of Melly’s ideas leads us to Bournemouth. With good parking-karma, we leave Hector in the shade (for free), just inches behind the endless beach.

Beach Huts

Bournemouth ist überraschend einladend. Der Strand ist kilometerlang und feinsandig, das Meer klar und sauber, dazu der Himmel strahlend blau. Entlang der Promenade reihen sich bunte Strandhütten auf, jede einzelne von ihren Mietern liebevoll eingerichtet.

A long row of colourful beach huts (long-term rental for local folks) gives charming insights: some store fishing equipment, most contain outdoor chairs and all of them enable their tenants a luxury stay at the beach.

Insights

Die Hauptattraktion ist natürlich der Pier, eine „viktorianische Seebrücke mit Spielhalle, Variététheater, Café und Bootsausflügen entlang der Künste“. Vollmundige Versprecher (sic!) gibt es auf https://www.thebournemouthpier.com/, für uns gibt es hingegen Lunch und den schönen Ausblick aufs Meer.

The Pier

The pier is supposed to be the highlight, attracting masses of people on regular summer evenings. For today, it is the perfect spot for lunch with a view.

Pier-View in reverse

Stylish wie wir sind passen wir natürlich perfekt in die Umgebung. Zumindest vor dem Essen…

We look as splendid as our surrounding – at least before lunch…

Holiday Crew of the Week

Von den Bildern nach dem Essen ist leider nur eines erhalten – ausgerechnet auf der Treppe bergauf, wie unvorteilhaft.

One picture made it through all filters, showing me on my way up the stairs towards Bournemouth downtown. Guess it does not show me from the best angle…

Der Aufzug wäre komfortabler gewesen, aber höhere Kosten für weniger Fitness… machen wir nicht.

The lift would have been of more comfort, of course. Yet, evaluating prices vs. vacation funds makes us go for the stairs.

Die Stadt selbst ist lebendig und ansprechend. Nicht schön als Fotomotiv; aber wir können uns vorstellen, dass man hier gut leben kann.

The more we see of the town, the more we like it. It is not much of a good scenery for pictures, but vivid and likeable.

Pub Culture

Ein belebter Park verbindet die Innenstadt mit dem Strand. Von halbnackten Studenten über auffallend viele Musiker bis zu entspannten Rentnern ist alles dabei – ein bisschen wie der Englische Garten in München, nur klangvoller. Auch ohne Internet-Recherche wird uns klar, dass hier mindestens eine Musikhochschule ansässig ist.

A neat park connects the centre with the beach, filled with all kinds of people. A bit like the “Englischer Garten” at home, but with more sound. Apparently, there is at least one music school around here, proofed by numerous musicians.

Bournemouth Park

Nach einem letzten Blick auf Pier & Strand schlendern wir zurück zu Hector. Das heutige Tagesziel ist der New Forest: Wir werden erkunden, warum eine so alte Gegend (erstmals erwähnt in 1086!) als „neu“ bezeichnet wird und warum wir ständig vor den wilden Ponys gewarnt werden…

We wave goodbye to the beach and the pier, then stroll back to Hector. Today’s final destination will be the New Forest. It is about time to find out why an old region (first named in 1086!) is called “new” and why everybody tells us to beware of the ponies…

Helter Skelter

The Tour 2022 (U): Facets of Dorset

Bereits am ersten vollen Urlaubstag mit Melly geht uns einiges ab: Es fehlen hübsche Bilder vom „Forgotten Orchard“, dramatische Bildsequenzen von entgegenkommenden Bussen (und planlosen Kleinwagen) auf engen Sträßchen sowie ausreichend Bildmaterial von einem Küstenort mit überschaubarem Charme.

Und doch tanzen wir am späten Nachmittag vor Freude auf dem Parkplatz von Lulworth Cove, als wir die verschollene Kreditkarte wieder in den Händen halten. Aber von Anfang an…

A couple of things are missing on behalf of Melly’s first full Hector-holi-day: pictures of the charming “Forgotten Orchard”, snapshots from coach-encounters on narrow roads, or sceneries of the two camper ladies riding folded bikes in Swanage.

Still, we dance and celebrate this afternoon, holding the lost credit card safe in our hands. The story right from the beginning will follow below…

“Applause” would be more adequate – but still…

Nach dem entspannten Morgenspaziergang in Lulworth Cove nehmen wir Kurs auf Corfe Castle. Der etwas abgelegene Parkplatz ist von der Straße aus gut beschildert, danach kann man auf gut Glück verschlungene Pfade entlang der Bahngleise suchen. Schon von weitem erblicken wir die idyllische Burgruine, kurz darauf findet sich auch der Fußweg dorthin.

From the starting point  at Lulworth Cove, we head on to Corfe Castle. Finding the tourist parking is easy – finding the right pathway to the castle ruins is another pair of shoes. After some back and forth, we spot the silhouette in a distance and, finally, get there.

#corfecastle
Corfe Castle

Wir haben uns im Vorfeld natürlich informiert und gelernt, dass Corfe Castle die Mutter aller idyllischen Ruinen ist. Völlig überrascht sind wir von dem charmanten alten Ort, der die eigentliche Burg umgibt.

Having read about the leftovers and their appearance as typical and charming as ruins can be, nothing prepared us for the beautiful ancient village that surrounds the castle.

Oldest Pub ever, most wanted castle, tourist dreams coming true

In einem ruhigen Hinterhof genießen wir wundervolle, glutenfreie Scones und kannenweise Tee. In den letzten Jahren ist – dank der nachlässigen Ernährungsgewohnheiten der Engländer – der Bedarf nach glutenfreier Ernährung sprunghaft gestiegen. Selbst in den letzten Winkeln finden wir ein erfreulich umfangreiches Angebot und schlemmen uns durch alle Spezialitäten.

Around noon, we drop into a nice courtyard for gluten-free cream tea – another point on Melly’s list we can happily cross-off.

Eine freundliche, jedoch ergebnislose Diskussion des stolzen Burg-Eintrittspreises bringt uns zu der Überzeugung, dass die Ruine auf Distanz besser wirkt. Dank der English Heritage Ladies haben wir jedoch ein Ziel für die nächste Übernachtung: Swanage soll sehr hübsch sein…

Discussing significant entrance fees for the castle convinces us that a bit of a distance is most appropriate. Still, the lovely ladies of the English Heritage foundation come with a recommendation for our next stop: Swanage might be a nice location for another Hector-night.

Expected in Cornwall, found in Dorset

Auf dem Weg Richtung Küste folgen wir spontan dem Hinweisschild zur Dorset Cider Farm „Forgotten Orchard“. Melly opfert sich und probiert die angebotenen Cider-Varianten, während ich mich trüb dem Apfelsaft hingebe. Fazit: Super Zeug!

On our way, we pass by a signpost towards Dorset Cider Fram – immediately, Hector turns left and we examine their variety in cider (Melly) and in apple juice (me). Conclusion: great stuff!

Brave Girl!

Als wir zahlen wollen, kommt Unruhe auf: es fehlt ein blaues Stück Plastik mit Bank-Logo und Bezahlfunktion. Anstelle des sonnigen Plantagen-Spaziergangs stellen wir den Inhalt von Taschen und Schränken auf den Kopf – keine Kreditkarte!

Paying our shopping excess becomes challenging when we start searching for a piece of plastic with a bank logo. Instead of a sunny walk around the orchard, we turn inside-out a couple of bags and closets – no credit card!

Die absolut letzte Strecke, die ich an einem sonnigen Sonntag Nachmittag fahren will, ist die zurück zum überlaufenen Lulworth Cove. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass Menschen gut sind und Fundstücke einsammeln bzw. abgeben. Leicht angespannt fahren wir also zurück zu dem Parkplatz, an dem wir die Karte zuletzt benutzt haben.

The least road I yearn to take is the one towards overcrowded Lulworth Cove on a Sunday afternoon. However, I am so convinced of honest people in general, that we turn around and – with slight tension – get back to where we used the card earlier today.

Keeping calm in stress situations!

Alle helfen mit: Hector macht sich schlank, Melly dirigiert Kleinwägen aus dem Weg, und die Fahrer der großen Reisebusse sind allesamt auf unserer Seite. Keine 45 Minuten später tanzen wir umeinander und feiern den Rückerhalt der verlorenen Karte – Danke an Unbekannt, Danke an die Tourist Information, ihr seid wunderbar!

Seems like we have everyone on our side: Hector playing slim, Melly conducting compact cars out of the way, and the drivers of huge coaches love us anyway. A mere 45 minutes later, we dance joyful around the Lulworth parking, celebrating the lost-and-found credit card. Heartful thanks go to unknown visitors and to the staff of the local tourist information!

In Swanage warten neue Herausforderungen: Ein „Holiday Park“ entpuppt sich als sterile Mobilheim-Wohnanlage, der nächste Campingplatz existiert nur im Internet (nicht im echten Leben) und der dritte Versuch ist auch eher eigen. Dennoch entscheiden wir uns zu bleiben, nutzen die Räder für einen Abstecher zum Zentrum (nix los), zum Strand (naja) und zum Hafen. Schließlich haben wir doch noch einen schönen Blick auf weiße Kreidefelsten, blaues Wasser und alles, was es hier zu sehen gibt.

With some trial-and-error, we finally detect an okay and existing (!) campsite, ignore the slightly worn-out atmosphere and use the bikes for a quick side trip to the center of Swanage. The town turns out rather mid/low charming, yet we eventually get dinner with a view. Seeing (again) white cliffs and blue sea, we agree that there is no use walking the Seven Siters path – the scenery might be similar to the Dorset coast, so why invest in hundreds of kilometres.

View from Dinner in Swanage / Harbour

Für heute sind wir in Swanage gut aufgehoben – und morgen erkunden wir den New Forest!

Today, we are fine at Swanage – tomorrow, we will go and explore the New Forest!

The Tour 2022 (T): Jurassic Coast, Dorset

Jurassic Coast

Sensationell schön. Und irgendwie unerwartet – wer ahnt schon, dass Reisezeitschriften-Bilder der Realität entsprechen. Dank des überfüllten Tintagel-Campingplatzes landen wir an einer Bucht in Dorset. Der Kiesstrand ist einladend und dann ist da noch das “Durdle Door” Felstor, das ein Barock-Künstler nicht schöner hätte malen können.

When reality exceeds the pictures from a magazine, then it is really, really cool. We are grateful that the campsite close to Tintagel had no free pitches. Consequence is the detection of Dorset in general and the Jurassic Coast in particular. With the Durdle Door being the needle pinned to this wonderful piece of UK.

Durdle Door

Drei Stunden Fahrt, zunächst hochkonzentriert über typische Cornwall-Sträßchen, dann etwas entspannter. Als wir am Durdle Door Holiday Park ankommen, ist es bereits Viertel vor Wein. Mit routiniertem Teamgeist beziehen wir den Platz, stellen Hector so gerade wie es gerade geht und lassen uns in die Liegestühle fallen.

It took three hours of driving to get here and about 10 minutes to make ourselves at home. Andy takes care of adequate energy-refill, placing our chairs in golden rays of the evening sun and checking out the distance to the beach.

Wonderful last Evening with Andy

Ausnahmsweise liegt der Campingplatz direkt hinter dem Strand, so dass der Weg bis zur Bucht nur rd. 20 Minuten beträgt. So schön die Steilküste ist, sie macht Arbeit!

It turns out that we have found one of the rare campsites located directly at the shore. 20 minutes on steep paths are as close to the sea as we can get, with positive sidekicks to our fitness.

Seit ich „Photograph“ auf der Ukulele spiele, warte ich auf diese Gelegenheit: Ich spiele eines meiner berühmten Sundown-Konzerte am Strand, Ed Sheeran kommt vorbei, hört es, fällt vor mir in den Sand Kies und sagt, dass der Song immer schon so klingen sollte. Wochen später werde ich erfahren, dass Ed Sheeran zu diesem Zeitpunkt in Manchester ein Konzert gibt – er weiß gar nicht, was er verpasst!

This is the perfect setting for another one of my famous sundown concerts: Me, my ukulele and “Photograph”, until Ed Sheeran falls on his knees, admitting that this is exactly how he ever wanted it to sound. Weeks later it turns out that Ed performs in Manchester this evening – bad timing for the poor one.

Sunset Beach Concert (Waiting for Ed)

Natürlich gibt es am nächsten Morgen auch Frühstück am Strand, nur: welche Bucht darf es heute sein? Die geschützte zur Linken, die wir kaum mit anderen teilen müssten? Oder die große vor dem Felsentor, die Samstag Vormittags mehr und mehr Selfie-Wahnsinnige anlockt…

For beach breakfast, we need to choose: first bay to the left, all calm and peaceful – or the main bay straight on, where we can witness selfie-maniacs rushing in?

Calm Bay to the left…

Wir genießen Kaffee und Kekse in der Morgensonne, bestens unterhalten von Selbstdarstellungs-Ambitionen um uns herum.

We go for the main beach where we can enjoy coffee & cookies, surrounded by an increasing crowd of staging instagram-freaks.

With or without cameras: Beauty and the Beach

Die Jurassic Coast ist ein Glücksfall in unserer spontanen Reise-Entwicklung. Weiße Steilküsten, grüne Wiesen, blaues Meer. Im Gegensatz zu Cornwall, wo jede Ortschaft in Küstennähe ziemlich verbaut ist, gibt es in Dorset hübsche historische Dörfer, garniert mit Küstenwanderwegen.

The Jurassic Coast is a stroke of luck in our travel development. White cliffs, green meadows, blue sea – it combines the Dover/Seven Sisters expectation with tiny villages. Overall, it is more impressive than Cornwall.

Appealing Dorset

Samstag ist Bettenwechsel. Wie in jeder gut gebuchten Pension wird das Gästezimmer aufgefrischt und der Durdle Door Stellplatz für eine weitere Nacht gebucht. Dann setze ich Andy um 12:40h am Bahnhof Southampton ab und düse weiter zum Busbahnhof. Um 12:55h klettert Melly auf den Beifahrersitz und Hector schaukelt uns zurück zur Jurassic Coast.

Around noon, it is time for a change. Andy goes back to London and I drop her at the Southampton train station at 12:40h. Then I hurry on to the central bus station, where at 12:55h, Melly hops on Hector’s passenger seat.

Celebrating the next Holiday Week

Am nächsten Morgen erkunden wir die Nachbarbucht Lulworth Cove mitsamt verschlafener kleiner Ortschaft.

Melly brings in a bucket list for our common week: White cliffs and coastal paths, charming restaurants, fish & chips, gin & tonic and delicate cider, accompanied by the New Forest and Stonehenge. Now, Lulworth Bay turns out to be a wonderful start.

Lulworth Cove

Während ich die Fallhöhe von den Klippen abschätze, bemerkt keine von uns das Herausfallen einer unscheinbaren Kreditkarte. Als mehr und mehr Sommertouristen den Parkplatz und den kleinen Ort entern machen wir uns auf zu neuen Zielen. Noch ahnen wir nicht, dass uns nur wenige Stunden später ein kleines blaues Stück Plastik hoffen und bangen lässt…

I look down the rocks at the edge of the bay, thinking about height and depth and a possible career in cliff diving. By this time, none of us considers a spontaneous return this afternoon, desperately seeking a tiny piece of plastic with a credit card symbol on it’s top...

Looking for…

The Tour 2022 (S): Energetic Spots / Tintagel

Cornwall Coast
Powerful

Reisezeit ist wie Akku-Aufladen: Ich sauge mich voll mit Eindrücken von Landschaften, von Menschen und von allem, was sich unterwegs entwickelt. In England mischen sich unter dieses Grundrauschen zusätzlich wahre Energie-Spots: kraftvolle Orte, denen von jeher oder im Nachhinein Geschichte zugeschrieben wird. Cape Cornwall war bereits so ein Fleck, auf dem wir einfach verweilen und schauen wollten, ohne Ziel, nur sein.

Heute steht uns Ähnliches bevor – trotz touristischer Rundum-Verwertung.

Travelling recharges my energy stocks. Soaking in manifold impressions of landscape, people and anything in between. The South of England brings in another quality: energetic spots such as Cape Cornwall or today’s destination.

Tintagel Castle (Leftovers)

Was nach lustigem Tingel-Tangel klingt, wird britisch zu Tintagel = “Tinntäidschel”. Ruinen einer wehrhaften Burg trotzten vor Jahrhunderten dem Meer von drei Seiten und Eindringlingen von der Landbrücke. Die Zuschreibung als König Artus‘ Geburtsschloss kam jedoch erst rückwirkend. Findige Mitarbeiter der lokalen Tourismusbehörden suchten nach einem unbelasteten Ort und – Zack! – , schon war die Artus-Sage dieser Burgruine in Cornwall zugeordnet.

Jetzt hat es der English Heritage Verbund unter seinen Fittichen, und für den ordentlichen Eintrittspreis haben sie sich nicht lumpen lassen: Es gibt Senioren-Fahrdienste, Eis- und Souvenirbuden und eine wunderschöne Brücke.

Clever members of the English Heritage community allocated the legend of King Arthur to some ruins in Northern Cornwall. As soon as Google maps puts the flag “birthplace of King Arthur” to it, everyone takes it as irrefutable history. So here we are, another pair of visitors at Tintagel. Still, we are more up for architecture than for the legend – until the place enfolds a certain atmosphere for nothing less than the overall setting.

A Beauty of a Bridge

Von oben ist sie hübsch, aber (für Menschen ohne Höhenangst) erstaunlich unspektakulär. Von schräg unten ist die Brücke ein wahres Kunstwerk.

First impression of the bridge is: nice, but less spectacular than expected. Yet, when looking at it from another angle, the perspective reveals all the beauty of connecting steel among rocks.

Wonderful Setting

Star des Ausflugs ist einmal mehr die Küste: rau und sanft, blau und grün.

However, nothing is as impressive as the coast itself. Rough sea meets green meadows, torn apart by the cliffs.

Cornwall Coast
Just Great

Zwischen Artus-Sage und windumtosten Cliff werde ich zum Krieger. Eins mit dem Fels, den Blick in die Ferne gerichtet und voller Hoffnung, dass sich keine der Möwen auf mich stürzt.

The mystic setting lures me into another warrior pose. The hardest part is to remain focused when a flock of seagulls rushes down, probably looking for another historic statue to sit on.

Even without Excalibur: Warrior

Ich bin hingerissen davon, dass Andy mich hierher gelotst hat. Entgegen der verhaltenen Begeisterung des Michael-Müller-Reiseführers finde ich die Ruinen bezaubernd, das Meer beeindruckend und die Brücke wunderschön.

I am more than happy that Andy has joined my UK trip and suggested this wonderful spot!

Decorating the Bridge

Unterhalb der Burg wirken überwucherte Mauerreste wir überdimensionierte Runen, die auf das Plateau gesetzt wurden. Vielleicht eine Warnung “Vorsicht, Touristen!”, die aus dem Weltall lesbar ist…

Gegen Mittag sind wir so voller sagenhafter Energie, dass wir schnurstracks auf eine riesige Portion English Breakfast zusteuern. Genau die richtige Grundlage, um am nächstgelegenen Campsite keinen Platz mehr zu bekommen und kurzerhand von Nord-Cornwall zum südlichen Dorset zu fahren…

When we turn our backs to Tintagel castle, we are full of energy. Adding a full English Breakfast to this, we are well prepared to look for a suitable campsite. With the one right around the corner being full of (other) tourists, we have to re-schedule our plans and will hit the road for quite some hours…

Full of Energy

The Tour 2022 (R): Sharing the Hippie Camp at Lizard Point

This journey is about sharing. Luckily, it turns out that Andy and me share the fascination for cliffs and impressive coastlines. With my camera being low on battery, we even share the pictures and, later on, drinks and dinner.

Sunset Colours

Most of all, we share the 11,2 m² of Hector. As a matter of fact, this works pretty well. Sorting out where to go, enjoying coffee and scrabble on the couch, preparing dinner or getting on the yoga mats for common exercises – all easy. Henry’s Hippie-like campsite enforces this spirit with its colourful style and all kinds of animals.

Henrys Camp Lizard Point
Henry’s Campsite, Lizard Point

Hector and the surf board fit in perfectly. I just wonder who smuggled in the business-style of the hard-shell case…

…when business elements appear on hippie ground…

Lizard Point is the furthest South you can go without leaving UK mainland. We use the sunny evening for a walk to the cliffs (what else).

Lizard Point: Anywhere further South you will get wet feet

With Hector’s spacious interior of 33,6 m³ (5,60m x 2m x 3m), even some drizzling rain does not prevent us from laundry service, work station and well-being on the lounge sofa.

spacious

After two days, we are well prepared for next destinations. Having seen a lot of nice Cornish landscape, we will look for some place of mystery and legends, some brand new architecture among ancient ruins and some more of Northern Cornwall. No need to run around like crazy sheep, though.

The fantastic part of van-travelling is that we will take all the comfort with us: the couch, the kitchen, the whole 2-bedroom-apartment. Only the exterior setting will change – we will see where we will end up the following evening…

The Tour 2022 (Q): Cape Cornwall

Be The Moment

Weeks later, I will feel exactly like this: as powerful as the waves, strong as rock, and focused as anything.

Today, we make it to the edge. To Cape Cornwall, to be more precise. We pass through St. Just with umpteen cafés and nice breakfast along the way, until we receive the most welcoming hello on the parking of the National Trust.

Almost there

Right from the start, this edgy part of the world enfolds a particular charm. Few, but old houses, stony walls and open skies. There is plenty of a view and not more than a handful of people.

Along the Way

The chimney on top of the headland comes from former mine activities, had then been supportive to marine navigation, is now just a leftover and proudly presented as “Heinz Monument”.

Heinz Monument on top of the Headland

If you look for typical Cornish coast line with a bit of a history, yet without touristic overflow, then Cape Cornwall is the place to be. If you are more into big names and bus loads of visitors, then you might be better off at Land’s End.

Andy and me like the slightly abandoned scenery. Smooth green meets the ocean, decorated with fragments of stone and rocks.

It is rough and beautiful, with the meadows almost falling down into the sea.

In the Background: The Brisons (looking like Charle de Gaulle lying on his back)

A peaceful (private) garden contrasts the coastal environment, like a refuge of civilization.

My secret garden is not so secret anymore…

We spend quite some time on the furthest point of the headland, watching the waves gnaw at the cliffs.

We might have filled our one-hour-parking period with 120 minutes, fascinated by this particular spot. Now that we have been to the almost-most-Western point of Cornwall, it is time to continue further down and walk on the Southern edge of UK.

Time to move on…

Hector is all up for it – following the sun is just his natural habit.

The Brisons, The Van and the Heinz Monument – We might Sell Picture Postcards of this Tryptichon!

The Tour 2022 (P): St. Ives, Cornwall

Cornwall Coast

The best way to approach St. Ives is via the coastal path. Unless you dislike grey stones, green plants or blue sea. Wonderful weather might be even more of a cliché (never seen one of those “Rosamunde Pilcher TV movies” on German TV, but might look just like this), still, with Andy joining, we decide to endure it all.

On our Way

Outlooks are fantastic and we enjoy every step and the bright colours around.

Coastal Path
blue – grey – green and shades in between

In fact, I could show about a dozen pictures just from the coastal path, each of it looking splendid.

…adding flowers to the picture postcard

However, sooner or later we should look at St. Ives. Beaches, narrow roads, shops and museums – just the quantity of restaurants does not meet the requirements, anything else is just fine.

Getting there: St. Ives

Surfing would be one of the classical activities, if only they had some waves. First days of June, the sea is quiet and flat. Even without the black-white flag (indicates the surfing area), nobody would be run over by a full-speed-surfer.

…und wenn die Erde nun doch eine Scheibe ist?

With my surf board parked in a half-hour walking distance from the beach, I can easily smile at the untroubled surface of the sea.

One thing hardly ever mentioned is the typical Cornish village style: Wherever houses meat the coastline, all is built with the utmost effectiveness and no regard to proportions or beauty.

Better to ignore houses and villages on touristic pictures

When walking through St. Ives, I cannot confirm that the town is attractive. Still, with a good angle, pictures tend to show the best parts of it.

Idyllic low tide image
Headland and picturesque chapel
Idyllic high tide image (same same, but different)

The beach close to the train station is the calmest one, luring us into a cup of coffee with the feet in the sand. However, the ultimate, perfect image comes when passing by crystal-clear water decorated with a bulk of seagulls.

sic!

Just behind, we detect a small church with the most inviting garden café. We manage to defend our cup of tea and gluten-free cheesecake against the gulls before we continue our way through the village.

Outdoor Café

Next on our list is: art. Sculptures of Barbara Hepworth, shown in her former house and in the charming garden.

Barbara Hepworth Sculptures

Between Hepworth and Tate Gallery, we enjoy the re-usage of historic farm buildings on Hellesveor Campsite. It is a clear recommendation for St. Ives due to wonderful owners and the nice overall setting.

Hellesveor Holiday Park, St. Ives

Another day brings us down to the Tate St. Ives, located in a former gasometer. The building competes with neatly curated exhibitions, and the café on the 3rd floor is also worth a visit.

Tate St. Ives

Inner views are colourful, especially with the current exhibition of Ad Minoliti.

Ad Minoliti Art

Still, in the end I spend endless time looking out of the building onto the main beach. It is framed artfully by the rotunda of the building.

Tate St. Ives, Inside-Out

Compared to my French West coast experience, St. Ives main beach is on an OK-level only. Yet, with today’s light and weather, it turns out like the most wonderful image of a Cornwall beach.

Pastel shaded Beach Today

Especially, when (again) taking the picture inside-out from the Tate.

Finally, we have seen it all and it is time to move on. Having had one rainy day out of three makes us re-design our next steps: South will be the direction of choice. Let’s see if we can soak in some sun when going as South as UK can be.

…btw: Guess who’s taking pictures…

The Picture Lady

The Tour 2022 (O): London with Friends

One of the ultimate highlights of The Tour 2022: Seeing friends and family in London!

So excited!

Hector remains in St. Ives while I pay impressing prices for the Great Western Railway. All worth it when arriving in London, hopping on the brand-new Elisabeth line, contrasted by the old Northern line and arriving in Finchley.

Leaving Cornwall (and Hector) behind…

Hampstead Heath is the first destination, having a little walk and wide views all around.

London

Ute leads us in the most colourful parts of the London subway, all following Anthony’s “Classic London” tour of the day.

Brilliant & Colourful

Just around the corner of King’s Cross, we detect upcoming quarters of the city. Lucky me that I am totally resistant when it comes to shopping in fantastic boutiques or when lured into design furniture shops. At least until I hold just the right piece for my living room in my hands, hearing myself ask if I can pay in cash…

Looking back at unexpected shopping excess

Andy is busy taking pictures: architecture, urban development, modern make-overs of historical buildings, new usage in old ruins and all that. Frozen in thousands of pictures, making her smartphone steam and sweat.

Our fantastic guide leads us through the most beautiful train stations, through tiny alleys and down the music street, sneaking into China town and crossing Soho.

Artful Guidance

Still, the most wonderful event is seeing quite some faces: Only 25 years ago, some had longer hair, some have not been born and some had just started to figure out what life is about. And look at us now!

Great being together

Vivid conversations over three generations make us forget about tired feet or stressful jobs. We add drinks at one of their favourite pubs, stroll around the town some more and enjoy the weekend together. Then it is time to get back to brave little Hector and a splendid time in Cornwall.

On our Way…
Thank You for this Wonderful Weekend!!